Soft-Kill-Option

Ein nicht alltäglicher Begriff, jedoch bei uns Designern und Ingenieuren eine sehr beliebte Herangehensweise, um Gegenstände möglichst leicht und filigran erscheinen zu lassen, gleichzeitig jedoch die geforderte Stabilität und Festigkeit berücksichtigen zu können:

Die Soft-Kill-Option dient in erster Linie zur Optimierung konstruktiver Bauteile bei gleichzeitiger Reduzierung von Gewicht und Materialeinsatz.

 

Das kurz SKO genannte Verfahren basiert auf den Erkenntnissen des Bionikers Claus Mattheck: Es abstrahiert die gestaltgebenden Prozesse von Bäumen und Knochen und wurde damit in die technische Ebene überführt.

 

Man kann drei Anwendungsbereiche der Topologie- Optimierung unterscheiden: Die einfachste Anwendung ist die Bestimmung der Lage und Form von Löchern in Bauteilen, um deren Gewicht zu reduzieren. Der zweite Einsatzbereich ist das Auffinden der bestmöglichen Anordnung von Sicken in Blechen. Der dritte Anwendungsbereich ist die Bestimmung der optimalen Merkmale von Bauteilen oder Bauteilgruppen. Damit kann man in der Konzeptphase ermitteln, in welchen Bereichen Material benötigt wird oder wo Strukturen aufgebaut werden müssen.

 

Die Natur ist und bleibt einer unserer besten Lehrmeister.

Über Udo

Head of Engineering, ist gebürtiger Sauerländer und über Berlin nach Hamburg gekommen. Er ist der „Alte“ im Team, gibt sein fundiertes Fachwissen gerne an die jungen Ingenieure weiter und treibt in seiner Freizeit viel Sport in der freien Natur.

Alle Posts von Udo

Bisher keine Kommentare.

Hinterlasse eine Antwort